Bei Pfalzmarkt eG in Mutterstadt nimmt eines der europaweit größten und modernsten Vermarktungszentren für frisches Obst und Gemüse jetzt sehr schnell weiter Gestalt an. Mit dem Bauprojekt liegt Pfalzmarkt eG voll im Plan. Bis die neue Vermarktungshalle – als erste Stufe – der Standorterweiterung voraussichtlich bis Ende 2021 fertiggestellt ist, investiert Deutschlands Marktführer für selbst erzeugtes Obst und Gemüse rund 30 Mio. Euro. Das Neubauprojekt entsteht auf einer 15 Hektar großen Erweiterungsfläche in äußerst verkehrsgünstiger Lage, direkt neben der Anschlussstelle von Pfalzmarkt am Autobahnkreuz Mutterstadt. Neben dieser neuen Drehscheibe werden die bestehenden Logistikflächen und Kapazitäten bei Pfalzmarkt eG weiter genutzt.
Parallel zum heutigen, ersten Spatenstich wurden die Fundamentarbeiten bereits so gut wie abgeschlossen. Um die dafür benötigten, mehr als 3.500 Kubikmeter Beton einzubringen, waren rund 400 Betonmischfahrzeuge erforderlich. Auf der rund 30.000 qm großen Grundfläche der künftigen Vermarktungshalle wachsen bereits – gut sichtbar – die ersten, über 12 Meter hohen Stützen in den Himmel. Die hohe Vorproduktion für Stützen, Wände und Dachträger sorgt dafür, dass der Aufwand auf der Baustelle – gemäß Planung – „reduziert ablaufen kann“. Wie der Verantwortliche für die Projektsteuerung bei Drees & Sommer Mannheim, Adrian Blank, weiter mitteilt, „laufen aktuell die Ausschreibungen für die Haustechnik sowie die Verkehrsanlagen rund um das Neubauprojekt!“ Bis voraussichtlich Oktober werden dann alle 180 Stützen sowie die zugehörigen Wände in den vorbereiteten Fundamenten verankert sein. Im Anschluss daran folgen die Holzträger für das Dach, sowie das Dach selbst mit den zugehörigen Lichtbändern. Diese sorgen in Bereichen, wo es für das Obst und Gemüse ohne Qualitätsauswirkungen ist, für einen hohen natürlichen Lichteinfall.
Signal für die ausgezeichnete Zukunftsfähigkeit des Genossenschaftsprinzips
Pfalzmarkt-Vorstand Hans-Jörg Friedrich erklärt: „Um möglichst frühzeitig frisches Obst und Gemüse aus der Pfalz liefern zu können und damit die Versorgung in Deutschland sicherzustellen, waren und sind die Pfalzmarkt-Erzeuger in dieser Saison in einer noch nie dagewesenen Weise gefordert. Im Team mit den 150 Mitarbeitern der Handelsplattform haben sie das Unmögliche möglich gemacht!“
Weniger Erntehelfer und die amtlichen Auflagen zur Pandemie-Prävention, die unsere 180 aktiven Erzeuger seit Mitte März erfüllen, führen zu einer Arbeitsmehrbelastung und derzeit noch unkalkulierbaren Zusatzkosten. Hans-Jörg Friedrich weiter: „Dass die Pfalz – auch jetzt bei extremer Sommerhitze - mit dem vollen Saisonprogramm lieferfähig bleibt, ist gar nicht hoch genug zu bewerten. Schließlich stemmen wir mit unserem grandiosen Team parallel zu diesen externen Einflussfaktoren auch die Standorterweiterung und liegen auch hier voll im Plan!“
Für die insgesamt 1.400 Mitglieder von Pfalzmarkt eG ist die Standort-Erweiterung ebenfalls ein wichtiges Signal, weil es die ausgezeichnete Zukunftsfähigkeit des Genossenschaftsprinzips unter Beweis stellt! Christian Deyerling, Aufsichtsratsvorsitzender und parallel Erzeuger bei Pfalzmarkt eG sagt: „Wir agieren als einmaliger Verbund aus Erzeugern und Vertriebsspezialisten. In Zeiten von Corona zeigt sich, dass es zu dieser Form der intelligenten Arbeitsteilung keine bessere Alternative gibt!“
Quelle: Pfalzmarkt