De Groot en Slot hat die wunderbare Sprachspielreihe „da-ist-ein-i, das-ersetzen-wir-mit-dem-niederländischen-Wort-für-Zwiebel-`ui´-und-fertig-ist-das-Zwiebelevent“ (wir berichteten online und im Sonderheft Zwiebel) um das Webuinar erweitert, und so war den knapp 100 Teilnehmern klar, dass es im Webuinar am 1.12.2020 dann auch um Zwiebeln gehen würde. Auf De Groot en Slots Peter Vroegindeweij folgte UIKCs Luc Remijn, beide mit Empfehlungen für die Anbaupraxis, über die wir im kommenden Sonderheft Zwiebel ausführlich berichten werden.
Dacomex´ Maarten van Damme ging abschließend auf aktuelle Marktentwicklungen ein. Der Sales Manager kam nicht umhin, die fast schon sagenhafte Erfolgsgeschichte der niederländischen Zwiebel noch einmal zu rekapitulieren. Hätte man letztes Jahr noch gedacht, dass die Exportzahlen ein Rekordhoch für die Ewigkeit erreicht hätten, wurde dies dieses Jahr von den 45000 t allein in Woche 45 noch einmal getoppt.
Senegal, die Elfenbeinküste, aber auch das Vereinigte Königreich sind fast schon traditionell zu dieser Jahreszeit treue Kunden, neu ist die verstärkte Nachfrage aus Südostasien, auch Bangladesch und Sri Lanka lassen nun bereits zum zweiten Mal in Folge die Exportziffern in die Höhe schnellen. Mit dem Jahreswechsel beginnt dann ein neues Spiel: Nicht nur gehen dann in Afrika mancherorts die Zwiebelimportschranken zu, was der Brexit mit den Zwiebelexporten ins Vereinigte Königreich macht und wie sich die Versorgungslage in Brasilien dann genau darstellt, stand vier Wochen vor Silvester noch in den Sternen.
Tim Jacobsen