Guter Jahresauftakt für Bayer

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Der Bayer-Konzern ist gut ins Jahr 2020 gestartet, wobei die Geschäftsaktivitäten im 1. Quartal stark von der COVID-19-Pandemie geprägt waren. Die COVID-19-Pandemie führte einerseits in einigen Geschäftsfeldern zu einer stark gestiegenen Nachfrage – teilweise zur Bevorratung – und entsprechendem Umsatzwachstum. Andererseits wird das Geschäft durch die mit der Pandemie verbundenen Einschränkungen partiell negativ beeinflusst.

Der Konzernumsatz erhöhte sich im 1. Quartal währungs- und portfoliobereinigt (wpb.) um 6,0 Prozent auf 12,845 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg um 10,2 Prozent auf 4,391 Milliarden Euro. Hierin enthalten waren positive Währungseffekte in Höhe von 41 Millionen Euro. Das EBIT legte um 40,4 Prozent zu auf 2,499 Milliarden Euro. Zum Anstieg trug bei, dass sich die Sonderaufwendungen auf per saldo 639 Millionen (Vorjahr: 1,043 Milliarden) Euro verringerten. Diese standen insbesondere im Zusammenhang mit Rechtsberatungskosten, mit den laufenden Restrukturierungsprogrammen sowie mit der Integration von Monsanto. Das Konzernergebnis erhöhte sich um 20,0 Prozent auf 1,489 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft stieg um 9,9 Prozent auf 2,67 Euro.

Im Agrargeschäft (Crop Science) erzielte Bayer einen wpb. Umsatzanstieg von 5,7 Prozent auf 6,834 Milliarden Euro, wozu alle Regionen beitrugen. Im Bereich Maissaatgut und Pflanzeneigenschaften setzte die Division wpb. 9,8 Prozent mehr um. Dabei profitierte sie in Europa/Nahost/Afrika von vorgezogener Nachfrage, in Nordamerika wirkte sich eine deutliche Ausweitung der erwarteten Anbauflächen positiv aus, und in Lateinamerika stieg der Absatz insbesondere in Brasilien und Mexiko. Besonders kräftig wuchs der Umsatz von Insektiziden (wpb. um 15,4 Prozent) und Fungiziden (wpb. um 14,0 Prozent). Bei den Insektiziden machte sich vor allem in Nordamerika und Europa/Nahost/Afrika ein guter Start in die jeweilige Saison bemerkbar sowie zeitlich vorgezogene Käufe. Bei den Fungiziden entwickelte sich das Geschäft in Europa/Nahost/Afrika positiv gegenüber einem schwachen Vorjahr, in Nordamerika profitierte es von Volumensteigerungen in den USA, in Lateinamerika von der Markteinführung von Fox Xpro™ in Brasilien im Vorjahr. Der prozentual deutlichste Rückgang war bei Gemüsesaatgut (wpb. um 13,5 Prozent) zu verzeichnen – insbesondere in Nordamerika durch Nachfrageverschiebungen in das Vorquartal und den Einfluss von COVID-19. Bei Sojabohnensaatgut und Pflanzeneigenschaften (wpb. minus 7,6 Prozent) wurden Rückgänge in Nordamerika unter anderem durch reduzierte Absatzpreise nicht vollständig durch starke Anstiege in Lateinamerika ausgeglichen.

Quelle: Bayer