„Salvi Vivai hat diese Nachricht natürlich mit großem Stolz aufgenommen, bedeutet sie doch die Krönung ihrer langjährigen Entwicklungs- und Forschungsarbeit in Zusammenarbeit mit renommierten Universitäten“, erklärt Silvia Salvi, Geschäftsführerin von Salvi Vivai. „Sicherlich ist das Experimentieren mit einer neuen Pflanzensorte mit einer hohen Investition verbunden. Die Auswirkungen, die jede Art der Behandlung auf das Produkt hat, müssen untersucht werden. Die Wassermenge, die auszubringenden Nährstoffe und die agronomischen Behandlungen müssen jedes Jahr neu abgestimmt werden, um eine kontinuierliche Verbesserung zu erreichen. Zu wissen, dass wir eine Guinness-Kirsche produzieren, ist eine weitere Krönung unserer Teamarbeit."
Schon bei der Ernte im vergangenen Juni fiel die Kirsche durch ihre erhebliche Größe auf. In Anbetracht der Verderblichkeit der Frucht wurde also in kürzester Zeit ein Expertenteam einberufen, um das Verfahren zur Beantragung der Aufnahme des Rekords in die prestigeträchtige Weltrangliste in Gang zu setzen.
„Nach mehr als zehn Jahren, die wir der Forschung und Entwicklung dieser besonderen Kirschenfamilie gewidmet haben, ist es eine große Genugtuung, dieses Ergebnis zu erhalten, denn es bestätigt, wie wichtig die in diesen Jahren geleistete Arbeit war“, erklärt Stefano Tartarini, Dozent an der Abteilung für Agrar- und Lebensmittelwissenschaften und -technologie der Universität Bologna und neuer Leiter des Projekts Sweet.
Das Programm, aus dem die Süßkirschen der Sweet-Sortenfamilie entstanden sind, begann vor mehr als dreißig Jahren an der Universität von Bologna unter der Koordination von Prof. Dr. em. Silviero Sansavini und Dr. Stefano Lugli: ein langer Prozess der Kreuzung und Selektion mit traditionellen Methoden.
Quelle: Salvi Vivai