Rentenbank beteiligt sich an Wachstumskapital-Fonds ECBF

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Foto: Rentenbank

Die Landwirtschaftliche Rentenbank beteiligt sich mit 25 Mio. Euro am European Circular Bioeconomy Fund (ECBF). Der von der Europäischen Kommission initiierte Fonds investiert seine Mittel in innovative Wachstumsunternehmen der Bioökonomie. Ziel ist es, den Verbrauch fossiler Rohstoffe zu verringern, den Übergang zu einer biobasierten Kreislaufwirtschaft zu fördern und zu einer nachhaltigen, klimaneutralen Entwicklung beizutragen. Der ECBF beteiligt sich ausschließlich an Unternehmen, die strenge ESG-Kriterien erfüllen.

Für die Transformation der Land- und Forstwirtschaft sind Innovationen notwendig. Innovative AgTech- und FoodTech-Start-ups haben in Europa aufgrund des unzureichend entwickelten Venture Capital Marktes häufig Schwierigkeiten, Kapitalgeber zu finden. „Wir sehen eine deutliche Lücke zwischen erforderlicher und tatsächlicher Finanzierung. Diese Lücke wollen wir weiter füllen, denn wir brauchen neue Technologien und Geschäftsmodelle, um die Herausforderungen, die an die Land-, Forst- und auch Ernährungswirtschaft gestellt werden, zu meistern. Mit unserer Beteiligung am ECBF leisten wir als Transformationsbank einen wichtigen Beitrag für den nachhaltigen Wandel“, so Nikola Steinbock, Sprecherin des Vorstands der Rentenbank.

In der Bioökonomie nimmt die Land- und Forstwirtschaft eine Schlüsselrolle ein. Sie steht für die Nahrungsmittelversorgung und die Produktion erneuerbarer Ressourcen. Der Industrie und anderen Wirtschaftsbereichen stellt sie biobasierte Rohstoffe zur Verfügung. Mit ihrem Engagement am ECBF möchte die Rentenbank das Innovationstempo in der Land- und Forstwirtschaft erhöhen und zudem neue Absatzmärkte im Bereich Bioökonomie für die Branche entwickeln.

Quelle: Rentenbank