Wie Proplanta unter Berufung auf eine dpa-Meldung berichtet, bauten im vergangenen Jahr rund 9.700 Betriebe Marktobst an - nachdem es 2012 noch 11.200 Betriebe waren, wie das Bundesagrarministerium auf eine Kleine Anfrage der Union antwortete.
Auf 67 % der Flächen wurde demnach 2022 Baumobst wie Äpfel und Birnen angebaut. Auf 20 % standen Erdbeeren und auf 13 % Strauchbeeren wie Johannis- und Heidelbeeren. Wichtigste Obstart sind Äpfel, dabei wurden 24 % der Flächen ökologisch bewirtschaftet.
Im Zehn-Jahres-Vergleich von 2012 zu 2022 gewannen vor allem die Strauchbeeren an Bedeutung, wie das Ministerium erläuterte. So vergrößerte sich die Anbaufläche für Kulturheidelbeeren um 85 %. Bei roten und weißen Johannisbeeren wuchs sie um 44 %. Dagegen verkleinerte sich die Anbaufläche für Schwarze Johannisbeeren um 27 % und für Himbeeren um fast 49 %.
Quelle: Proplanta