Was wäre die Advents- und Weihnachtszeit ohne leckere Plätzchen und feinen Kuchen? Wahrscheinlich nur halb so schön. Für Genießer von süßem Gebäck ist es generell die schönste Zeit des Jahres. Schon deshalb, weil Plätzchen, Stollen und Weihnachtskuchen zum Dezember gehören, wie Glühwein zum Weihnachtsmarkt. Es ist einfach eine Tradition, die Kindheitserinnerungen weckt, die Vorfreude auf das Fest steigen lässt und selbst erklärte Backmuffel in die Küche lockt. Denn diesmal lockt dort ein ganz besonderer Duft – der nach frischen, leckeren Fräulein-Äpfeln.
Das Fräulein-Wunder
Fräulein, der Newcomer im Apfelsegment hat schon vor seiner Markteinführung einen regelrechten Hype unter Apfelkennern ausgelöst. Denn die bodenständige, strahlend und mindestens halbseitig rotbackige Apfelsorte hat einfach alles, was man sich von einem Apfel wünschen kann: ein exzellentes Süße-Säure-Verhältnis, einen knackig-krispen Biss und hervorragende Lagereigenschaften. Die Begeisterung für diese neue Sorte, einen Zufallssämling aus der Hildesheimer Börde, war so groß, dass inzwischen mehr als 270 Apfelbauern in Deutschland Fräulein-Äpfel anbauen. Doch da so ein Apfelbaum eine Weile zum Wachsen braucht, bevor er reiche Ernte trägt, sind die verfügbaren Erntemengen nicht allzu groß.
Quelle: DOSK