Nach dem vergeblichen Versuch, über die Türkei auf dem Landweg an die Pazifikküste zu gelangen, sitzt unser Möhrenforumsreferent nun erneut auf dem Trockendock. Zwar spulte Jonas Deichmann die alternative Reiseroute an die ukrainisch-russische Grenze entlang von Ländern wie Transnistrien problemlos ab und auch die Probleme bei der Visumsbeschaffung schienen überwunden, heißt es nun jedoch erneut warten: Sein letztendlich in der Berner russischen Botschaft mit Stempeln versehener Reisepass war zwar per Express in die Ukraine geschickt worden, um dort dann bestenfalls auf Deichmann zu warten, dabei kam es aber erneut dicke für unseren Weltenbummler:
Erst stürzte das Dach des Logistikzentrums in den Niederlanden ein, während die Expressendung dort auf ihren Weitertransport wartete. Dann führte ein Streik am Frankfurter Flughafen zu einer weiteren Verzögerung von mehreren Tagen. Nun ist der Reisepass für morgen angekündigt, an und für sich kein Problem, wäre nicht die Gültigkeitsdauer des Visums endlich und würde die Zeit nicht bereits ticken. So bleibt Deichmann nun nur noch bis zum 14. Mai Zeit, in Wladiwostok anzukommen und ein Schiff zu finden, das bereit ist, ihn Richtung Amerika mit an Bord zu nehmen: 69 Tage lang jeden Tag 150 km durch den sibirischen Vorfrühling, live mit zu erleben auf jonasdeichmann.com.
Tim Jacobsen